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Hinweise beim Upgrade mit neuer Windows Version 2015-08-24 15880 KB00232DE.pdf Installation WinVista Win7
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Hinweise beim Upgrade mit neuer Windows Version

Bei der Installation einer neuen Windows Version kann es in einigen Fällen zu Komplikationen bei der Erkennung der Audiohardware kommen, das dazu führt, dass unsere PCI- oder PCIe-Audiointerfaces nicht mehr oder nur teilweise verwendet werden können. Ein Beispiel ist das Upgrade von Windows 7 oder Windows 8.1 auf Windows 10, aber auch bei einem Upgrade von Windows Vista auf Windows 7 müssen die gleichen Punkte beachtet werden.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die neue Windows-Version zu installieren:

  1. Eine komplette Neuinstallation, ohne die Übernahme der Daten und Treiber.
  2. Eine Upgrade-Installation, bei der Windows versucht, alle Daten und Treiber zu übernehmen.

Sollten Sie die freie Wahl haben, ist die erste Option oftmals vorzuziehen. In diesem Artikel haben wir einige Hinweise für Sie zusammengestellt, die es zu beachten gibt, damit unser Audiointerface ohne Probleme funktioniert.

In den meisten Fällen werden Sie jedoch die zweite Option vorziehen, so dass Sie keine Daten verlieren und dass die Anwendungssoftware nicht neu installiert werden muss. Dieser Artikel beschreibt, was Sie dabei beachten müssen, wenn Sie eine PCI-/PCIe-Hardware von uns einsetzen und wie Sie eventuell auftretende Probleme beheben können.

Upgrade von Windows

Nachdem Sie sich mit dem Ablauf vertraut gemacht haben, können Sie das Upgrade von Windows auf die neue Version durchführen.

Installation der Chipsatz- und Systemtreiber

Besuchen Sie nach der Installation von Windows die Internetseite Ihres PC-Herstellers bzw. des Herstellers des in Ihrem PC verbauten Mainboard und suchen Sie dort nach den neuesten Chipsatz- und Systemtreibern für Ihr Computer / Ihr Mainboard und für die von Ihnen eingesetzte Windows Version. Oftmals handelt es sich um einen einzigen Download, der alle Treiber in einem Paket enthält, manchmal sind es jedoch mehrere Treiber und Downloads, die separat zu installieren sind. Der jeweilige Hersteller bietet dazu passende Informationen an. Diese Treiber müssen installiert werden, das gilt auch für die Treiber einer eventuell vorhandenen Onboard-Soundkarte (die nicht deaktiviert werden muss).

Hintergrund: das Mainboard Ihres Computers beinhaltet zahlreiche Bauteile wie beispielsweise einen PCI-/PCIe-Controller, der zwischen dem Prozessor Ihres Systems und den PCI-/PCIe-Karten zum Einsatz kommt. Auch ein USB-Controller, der für die Kommunikation mit USB-Hardware verantwortlich ist, befindet sich auf dem System. Genauso wie Ihr ESI-Produkt benötigen auch diese und andere Komponenten Treiber, damit Windows korrekt damit zusammenarbeiten kann. Schon aus Gründen der Performance und der Kompatibilität ist es notwendig, dass diese Treiber zur Windows Version passen. Microsoft liefert bei Windows Treiber für viele gängigen Komponenten mit, die Hersteller der Komponenten aktualisieren diese jedoch regelmäßig.

Mehr als die Hälfte aller Probleme, die unserem technischen Support nach einer Neuinstallation von Windows mitgeteilt werden, sind auf fehlende oder veraltete Chipsatztreiber zurückzuführen. Ohne Chipsatzteiber können Sie Performance-Probleme haben (z.B. Knackser bei der Audioaufnahme- oder Wiedergabe), das System läuft langsam oder die Installation unserer Treiber ist gar nicht erst möglich.

Überprüfen des Geräte-Managers

Zur Sicherheit empfiehlt es sich, einen Blick in den Geräte-Manager zu werfen (Systemsteuerung > System > Geräte-Manager). Dort sollten keine unbekannten Geräte bzw. keine Geräte, die mit einem Fragezeichen- oder einem Ausrufungszeichen markiert sind, gelistet sein. Falls noch unbekannte Geräte gelistet werden, müssen die Treiber dafür erst installiert werden, bevor Sie mit der Installation des Treiber für Ihr ESI-Produkt fortfahren. Falls nur das ESI-Produkt auf diese Art gelistet wird (z.B. als "PCI Audiocontroller" oder "PCI Multimediagerät" o.ä., die Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Windows-Version), hat Windows den bestehenden Treiber nicht übernommen - das ist nicht weiter tragisch, da der Treiber sowieso neu installiert wird.

Falls das ESI-Produkt nicht gelistet wird, deutet dies auf ein Problem mit den Chipsatztreibern hin (s.o.), oder die Hardware wird vom System nicht erkannt, weil sie beispielsweise mechanisch nicht korrekt im Steckplatz sitzt oder gar für das Upgrade von Windows temporär ausgebaut wurde.

Download des aktuellen Treibers

Stellen Sie sicher, dass Sie die neueste Version des Treibers für Ihr ESI-Produkt verwenden. Dazu rufen Sie den Download-Bereich aus und wählen dort das Produkt und die jeweilige Windows-Version aus. Überprüfen Sie ggfs. ob ein Treiber für Ihre Windows-Version vorhanden ist, wobei oftmals auch die Treiber für vorhergehende Versionen eingsetzt werden können (so arbeiten beispielsweise nahezu alle unsere Windows 8.1 kompatiblen Treiber auch unter Windows 10). Wenn Sie sich nicht sicher sind, überprüfen Sie die Knowledge Base nach Hinweisen zu Ihrem Produkt und der Windows-Version und / oder kontaktieren Sie unseren technischen Support.

Installation der Hardware und des Treibers

Nach dem Download muss die ZIP-Datei entpackt werden. In der ZIP-Datei befindet sich bei neueren Versionen der Treiber ein Installationsprogram, das ausgeführt werden muss. Folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm. Das Programm bereitet Ihr System auf die Installation des Treibers vor, der dann anschließend, spätestens beim nächsten Neustart des Systems, durchgeführt wird.

Bei Treiberversionen ohne Installationsprogram, finden Sie im Download-Bereich, in der Knowledge Base oder im zugehörigen Produkthandbuch, die Installationsanleitung für den Treiber.

Auch wenn Windows nach dem Upgrade den Treiber übernommen hat, ist es dringend zu empfehlen, die neueste Version neu zu installieren.

Was ist zu tun, wenn die Hardware nicht erkannt wird?

In dem meisten Fällen können Sie nach der Installation (s.o.) und einem Neustart (s.u.) die Audiohardware nutzen. Falls das nicht der Fall ist, gibt es die folgenden Schritte:

  1. Es kann u.U. sein, dass Sie ihr System einfach erneut starten m? da die Erkennung von neuer Hardware in einigen Fällen erst dann erfolgt.
  2. Sie können Windows zur Erkennung der neuen Hardware zwingen, indem Sie im Geräte-Manager die zugehörigen Einträge deinstallieren bzw. löschen und anschließend das System erst neu starten.
  3. Alternativ können Sie auch über die Funktion Treiber aktualisieren (rechte Maustaste auf dem Eintrag im Geräte-Manager) den Treiber installieren. Wenn Windows Sie dazu auffordert, das Gerät auszuwählen, wählen Sie immer den Eintrag mit dem Begriff Controller, nicht Audio.
  4. Sollte Schritt 2 und 3 nicht helfen, entfernen Sie die Einträge erneut, starten Sie das Installationsprogramm des Treibers erneut und starten Sie dann den Rechner neu.
  5. Wenn auch Schritt 4 zu keinem Erfolg führt, dann kann es notwendig sein, dass die Hardware aus dem PC ausgebaut werden muss. Starten Sie das Installationsprogramm des Treibers erneut und fahren Sie den Rechner dann herunter und schalten Sie ihn aus. Bauen Sie dann die Audiohardware aus und starten Sie den PC. Fahren Sie ihn dann wieder heruntern und schalten sie ihn wieder aus. Dann bauen Sie die Hardware wieder ein (falls verfügbar auch in einen anderen PCI-/PCIe-Steckplatz) und der Treiber sollte beim Systemstart dann endlich installiert werden.
  6. Sollte das nicht zum Erfolg führen, überprüfen Sie bitte nocheinmal, ob die Chipsatztreiber aktuell sind (s.o.) und wiederholen Sie dann die Schritte 1 - 5.

Wenn all das nicht zum Erfolg führt, kontaktieren Sie unseren technischen Support. Möglicherweise besteht ein Problem mit der Hardware.

Neustart

Nach der Installation des Treibers sollten Sie immer Ihr System in jedem Fall manuell neu starten, selbst wenn Windows Sie nicht dazu auffordert.

Anschließend kann es u.U. sinnvoll sein, dass Sie das Standard-Gerät für die Wiedergabe unter Windows festlegen, wie in diesem Artikel beschrieben.

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