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Standalone Modus der M4U eX und M8U eX MIDI-Interfaces

Sowohl das M4U eX als auch das M8U eX können wahlweise mit oder ohne Computeranbindung betrieben werden. In diesem Artikel beschreiben wir den sogenannten "Standalone Modus", d.h. der Einsatz ohne einen Computer. Die Bilder im Artikel stammen von M8U eX, die Funktion von M4U eX ist entsprechend (nur mit weniger Anschlüssen).

Hinweis: für den Betrieb ohne Computer im Standalone Modus wird das mitgelieferte 5V DC Netzteil benötigt.

Hinweis: wenn das MIDI-Interface im Standalone Modus arbeitet, kann der integrierte USB 3.0 Hub nicht genutzt werden.

Möchten sie das M4U eX oder das M8U eX im Standalone Modus verwenden, so kann mit dem frontseitigen Mode-Taster einer der insgesamt drei verschiedenen Modi ausgewählt werden. Die folgende Abbildung zeigt den Schalter:

Der Schalter befindet sich direkt unter dem Status LED bei M8U eX und links davon bei M4U eX. Mit dem Schalter können Sie die verschiedenen Möglichkeiten durch einmaliges oder mehrmaliges Betätigen des Schalters aufrufen. Anhand der Ein-/Ausgangs-LEDs auf der linken Seite ist zu erkennen, welcher Modus ausgewählt wurde.

Hinweis: das Status LED leuchtet in rot, wenn das Gerät im Standalone Modus betrieben wird. Wenn es am Computer genutzt wird, leuchtet es in grün.

Weiterleitungsmodus

Zweiergruppen von MIDI-Ports, die als Eingang (grüne LEDs) operieren, leiten das Signal an die nächste Zweiergruppe weiter, die dann wiederum als Ausgang (rote LEDs) fungieren. Beispielsweise Eingänge 1 & 2 an die Ausgänge 3 & 4.

Beispiel: Sie möchten ohne Verwendung des Computers mit dem Masterkeyboard MIDI Signale an einen externen Expander senden. In diesem Falle können Sie das Masterkeyboard mit MIDI-Port 1 verbinden (Input) und den Expander mit MIDI-Port 2 (Output). Dieser Modus ist beispielsweise hilfreich, wenn Sie mit einem Master-Keyboard direkt einen Expander oder Synth ansprechen wollen, ohne dass Sie den Computer vorher einschalten.

MIDI-Thru-Modus

MIDI-Port 1 ist Input (grüne LED), während die MIDI-Ports 2-16 als Ausgänge (rote LEDs) für dieses Signal fungieren.

Beispiel: Wählen Sie diesen Modus, wenn verschiedene Klangmodule wie Expander, Drum-Machines oder Synths alle Spieldaten des gleichen Keyboards empfangen sollen.

MIDI-Merge-Modus

MIDI-Port 16 ist Output (rote LED), während die MIDI-Ports 1-15 als Inputs (grüne LEDs) für dieses Signal fungieren. Die Signale werden alle zusammengeführt. Beachten Sie, dass SysEx-Daten nur dann verarbeitet werden, wenn sie über Eingang 1 eintreffen (d.h. dieser hat Priorität), da das vermischen von Daten bei einem laufenden SysEx-Transfer den Datenstrom zerstören würde und der Transfer somit unbrauchbar wäre.

Beispiel: Wenn Sie mit einem MIDI Keyboard, einem MIDI Pad Controller und einem MIDI Encoder Controller gleichzeitig eine einzelne Workstation ansteuern möchten, und eine Rhythmus Maschine gleichzeitig auch noch das Tempo übermitteln soll, so wählen Sie den MIDI-Merge-Modus.

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